{"id":327,"date":"2019-02-24T14:03:56","date_gmt":"2019-02-24T14:03:56","guid":{"rendered":"http:\/\/homepageag.max-planck-realschule-koeln.de\/?page_id=327"},"modified":"2021-09-30T14:58:12","modified_gmt":"2021-09-30T14:58:12","slug":"schwerpunkte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/max-planck-realschule-koeln.de\/?page_id=327","title":{"rendered":"1. Leitgedanken und Ziele"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Leitgedanken und Ziele der Max-Planck-Realschule<\/strong><\/p>\n<p>In dem Stadtteil, in dem sich unsere Realschule befindet, leben Familien unterschiedlichster Kulturen und Lebensbedingungen. Er bietet unseren Sch\u00fcler*innen vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten, sowohl der beruflichen Ausbildung als auch der schulischen Weiterbildung. Wir verstehen es als Aufgabe unserer Schule, diesen unterschiedlichen Bedingungen und M\u00f6glichkeiten Rechnung zu tragen.<\/p>\n<p>Unsere <strong>Leitgedanken und Ziele<\/strong> sind die Folgenden:<\/p>\n<ul>\n<li>Unsere Sch\u00fcler*innen sollen bef\u00e4higt werden, Chancen verantwortungsbewusst wahrzunehmen und Anforderungen gewachsen zu sein. Sowohl Schulleben als auch Unterricht sollen hierf\u00fcr die Voraussetzungen schaffen. Daher verstehen wir unsere Schule als Lebens- und Erfahrungsraum, in dem vielf\u00e4ltiges Lehren und Lernen stattfindet und in welches Sch\u00fcler*innen sich verantwortungsvoll einbringen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Wir streben die Verbesserung der Qualifikation der Sch\u00fcler*innen durch individuelle F\u00f6rderung von St\u00e4rken und durch den Ausgleich von Schw\u00e4chen an.<\/li>\n<li>Insbesondere der Ganztag soll einen Ausgleich von Benachteiligungen von Sch\u00fcler*innen aus bildungsfernen Elternh\u00e4usern schaffen.<\/li>\n<li>Unsere Schule soll ein Ort sein, wo gegenseitige R\u00fccksichtnahme, Toleranz und ein respektvoller Umgang miteinander gepflegt werden. Die Schaffung eines positiven Klassen- und Schulklimas soll dabei entscheidend zum Aufbau der Selbstachtung des Einzelnen bei.<\/li>\n<li>Wir legen Wert auf gute Kooperation von Schulleitung, Kollegium und Elternschaft und alle in Schule t\u00e4tigen Personen. Vor allem bei der p\u00e4dagogischen F\u00fchrung einer Klasse ist daher die enge Zusammenarbeit der beteiligten Lehrer*innen unbedingte Voraussetzung. Die Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus ist f\u00fcr den schulischen Erfolg von ebenso gro\u00dfer Bedeutung.<\/li>\n<li>Als Schule des Gemeinsamen Lernens verstehen wir Inklusion als Konzept, das davon ausgeht, dass alle Sch\u00fcler*innen mit ihrer Vielfalt an Kompetenzen und Niveaus aktiv am Unterricht teilnehmen. Alle Sch\u00fcler*innen erleben und nehmen Gemeinschaft wahr, in der jede*r Einzelne seinen\/ihren Platz hat und somit eine Teilnahme am Unterricht f\u00fcr alle Sch\u00fcler*innen m\u00f6glich ist.<\/li>\n<li>Schule muss f\u00fcr alle Kinder und Jugendliche da sein. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ist normal, und das wird auch an unserer Schule selbstverst\u00e4ndlich vermittelt, damit ein gleichberechtigter Umgang mit ihr gelebt werden kann. Alle sexuellen Orientierungen und Geschlechter werden hier respektiert und akzeptiert. Das Herstellen einer Atmosph\u00e4re, die eine freie Entfaltung erm\u00f6glicht, ist f\u00fcr alle in der Schule t\u00e4tigen Personen ein bedeutender Auftrag.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Guter Unterricht <\/strong>hei\u00dft f\u00fcr uns:<\/p>\n<ul>\n<li>Erziehung zu Werten wie Verantwortungsbewusstsein, Toleranz, Zuverl\u00e4ssigkeit, Einsatzbereitschaft, Kritikf\u00e4higkeit, Teamf\u00e4higkeit<\/li>\n<li>fachlich und methodisch anspruchsvolle Wissensvermittlung, die pers\u00f6nliche Lebensumst\u00e4nde ber\u00fccksichtigt und individuelle Begabungen f\u00f6rdert<\/li>\n<li>Vermittlung von Arbeitstechniken und \u2013methoden zu selbstst\u00e4ndigem Lernen und kooperativem Arbeiten<\/li>\n<li>der Heterogenit\u00e4t von Lerngruppen durch differenzierte Unterrichtsangebote sowie individuelle F\u00f6rderung gerecht zu werden<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>1.1 Werteerziehung<\/strong><\/p>\n<p>Zu den grundlegenden Aufgaben der Institution Schule z\u00e4hlen nicht nur die Vermittlung lebensbedeutsamen Wissens sowie der Aufbau einer Vielzahl von Kompetenzen, \u00fcber die Sch\u00fcler*innen in ihrem zuk\u00fcnftigen Leben beruflich und privat verf\u00fcgen sollten. Vielmehr geht es auch darum, ein solides Wertefundament als Basis eines demokratischen und friedlichen Miteinanders zu schaffen. Durch praktische Umsetzungsma\u00dfnahmen kann ein Wertebewusstsein sinnvoll aufgebaut werden. Die Wissensvermittlung macht den Kernbereich der Aufgaben von Lehrer*innen aus. Doch auch die Erziehung der Sch\u00fcler*innen geh\u00f6rt zu ihrem Aufgabenbereich, um wertegeleitetes Handeln anzuregen. Hierf\u00fcr m\u00fcssen Lehrer*innen ihren Sch\u00fcler*innen mit Respekt und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr deren pers\u00f6nliche Anliegen und Lebenslagen gegen\u00fcbertreten, ihnen zugleich ihre Zugeh\u00f6rigkeit zur Gemeinschaft signalisieren und sie in ihrem Pers\u00f6nlichkeitsaufbau konstruktiv begleiten.<\/p>\n<p>Das Vorbild der Lehrenden spielt dabei eine gro\u00dfe Rolle, vor allem was wertegeleitetes Handeln vor der Klasse betrifft, zum Beispiel in Bezug auf P\u00fcnktlichkeit, H\u00f6flichkeit, Gerechtigkeit etc.. Eigene Wert\u00fcberzeugungen sollte die Lehrkraft dabei verbindlich, standfest und mit echter innerer \u00dcberzeugung vertreten und vorleben, nicht aber indoktrinieren. Das Kollegium der Max-Planck-Realschule pflegt bewusst eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die von der Sch\u00fclerschaft als authentisch wahrgenommen wird und f\u00f6rdert dadurch eine positive p\u00e4dagogische Gesamtatmosph\u00e4re in der Schule.<\/p>\n<p>Es geht nicht nur um das einseitige Setzen von Grenzen durch die Lehrkraft, sondern um die Entwicklung gemeinsam akzeptierter Ordnungsformen f\u00fcr das t\u00e4gliche Zusammenleben.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>1.2 Grundlagen des Miteinanders<\/strong><\/p>\n<p>Alle am Schulleben Beteiligten haben sich im Jahr 2020 auf gemeinsame Grundlagen des Miteinanders verst\u00e4ndigt und diese in einer Pr\u00e4ambel in der Schulordnung formuliert.<\/p>\n<ul>\n<li>Wir verhalten uns allen Mitmenschen gegen\u00fcber so, wie wir selbst behandelt werden m\u00f6chten. Wir begegnen allen am Schulleben Beteiligten (Lehrer*innen, Mitsch\u00fcler*innen, Sekret\u00e4r*innen, Hausmeister*innen, Mensa-Mitarbeiter*-innen, INVIA-Mitarbeiter*innen, Schulbegleiter*innen, Reinigungspersonal, Busfahrer*innen) mit Respekt und tragen zu einem geordneten und friedlichen Miteinander bei.<\/li>\n<li>Umgangston und Verhalten sind von gegenseitigem Respekt und Gewaltfreiheit gepr\u00e4gt.<\/li>\n<li>Wir achten Schuleigentum und das Eigentum anderer Personen.<\/li>\n<li>Toleranz ist uns wichtig. Das hei\u00dft, dass niemand wegen seiner Herkunft, seines Aussehens, seiner Religion, seiner politischen Anschauungen, seines Geschlechts oder seiner sexuellen Orientierung benachteiligt oder bevorzugt wird.<\/li>\n<li>Jeder Mensch hat das Recht, seine Religion oder seine Weltanschauung selbst zu w\u00e4hlen. Alle k\u00f6nnen frei entscheiden, woran sie glauben oder nicht glauben (Religionsfreiheit).<\/li>\n<li>In unserer Schule herrscht Meinungsfreiheit, so wie es in einer Demokratie \u00fcblich ist und so wie es das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vorsieht. Unsere pers\u00f6nliche Freiheit endet jedoch da, wo sie das Recht des Anderen einschr\u00e4nkt.<\/li>\n<li>Die Max-Planck-Realschule sch\u00e4tzt Mehrsprachigkeit der Sch\u00fcler*innen sehr. Andere verstehen und selbst verstanden werden ist uns als Schulgemeinschaft sehr wichtig. Aus diesem Grund achten wir darauf, w\u00e4hrend der Schulzeit Deutsch miteinander zu sprechen, damit alle sich wohlf\u00fchlen und niemand ausgegrenzt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>1.3 Praktische Werteerziehung im Schulalltag<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Inhaltlich orientierte Werteerziehung im Unterricht ist Aufgabe aller F\u00e4cher und in den schulinternen Curricula verankert.<\/p>\n<p>Ein Teil des p\u00e4dagogischen Handelns besteht in der Anwendung von Erziehungs- und Ordnungsma\u00dfnahmen. Die Auswirkungen von Regel\u00fcberschreitungen werden f\u00fcr die Betroffenen auf kognitiver und emotionaler Ebene veranschaulicht und Regel\u00fcbertritte umgehend sanktioniert und begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Hier besteht eine Zusammenarbeit mit der Familienberatungsstelle K\u00f6ln-Kalk und der Polizei im Rahmen des Projekts \u201eMut gegen Gewalt in Porz\u201c.<\/p>\n<p>Neben der Werterziehung in den F\u00e4chern findet diese au\u00dferdem systemisch in verschiedenen offenen und verbindlichen Angeboten Anwendung und wird dort pr\u00e4ventiv gef\u00f6rdert und einge\u00fcbt (siehe auch Kapitel 4), z.B.<\/p>\n<ul>\n<li>Klassenlehrer*innenstunden<\/li>\n<li>Klassenrat<\/li>\n<li>Patensystem<\/li>\n<li>Streitschlichtung<\/li>\n<li>Pausenhelfer*innen<\/li>\n<li>Sporthelfer*innen<\/li>\n<li>Methode: Teamentwicklung Schuleingangsphase<\/li>\n<li>Sch\u00fcler*innen-Mitbestimmungsgremien<\/li>\n<li>Beschwerde- und Konfliktmanagement<\/li>\n<li>Schulsozialarbeit<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Leitgedanken und Ziele der Max-Planck-Realschule In dem Stadtteil, in dem sich unsere Realschule befindet, leben Familien unterschiedlichster Kulturen und Lebensbedingungen. 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