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Medienkonzept

MEDIENKONZEPT
 

7 Medienkonzept

7.1 Ziele der Medienerziehung
Medien sind in unserer heutigen Zeit aus unserem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken. In fast allen Lebenssituationen begegnen wir ihnen. Neue Medien, wie das Internet, versorgen uns mit einer überwältigenden Fülle an Informationen und Werbung. Daher ist nicht nur die technische Handhabung der neuen Medien für die Zukunft der Schüler wichtig, sondern auch der kritische Umgang mit ihnen.


7.2 Technische Ausstattung
Die Max-Planck-Realschule verfügt über einen PC-Raum mit 32 Schülerarbeits-plätzen und einem Beamer. Darüber hinaus gibt es einen weiteren mobilen Beamer, einen Medienkoffer und in den Fachräumen (Chemie und Musik) fest installierte Beamer, die den Fachlehrern bei Präsentationen, Schulfesten oder Aufführungen zur Verfügung stehen.
In den Klassenräumen befinden sich so genannte Medienecken, die aus je einem PC und einem Drucker bestehen. Netzwerk- und Internetverbindungen sind in jedem Klassen- und Fachraum vorhanden.
Zurzeit besteht für die Schüler zusätzlich die Möglichkeit, in der Schülerbücherei an zwei PC-Arbeitsplätzen zu arbeiten (Internet, Libre-Office, etc.). Diese können zur Selbst- und Freiarbeit genutzt werden.


7.3 Fachkonferenzen
Um den Prozess der Umsetzung des Medienkonzepts zu begleiten, ist die Fachkonferenz Computer als Planungs- und Koordinierungsgruppe eingerichtet worden. Die Fachkonferenz besteht aus 4 Lehrern, die den Computerunterricht der Klassen 9 durchführen.
Die Fachkonferenz legt auch die Inhalte des Computerunterrichtes der Klasse 9 fest. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die Erarbeitung der Libre-Office Programme im Rahmen der Berufswahlvorbereitung.


7.4 Einsatz von Medien im Unterricht
Die Wahl des eigenen Lerntempos sowie die vielfältigen Möglichkeiten zur vertiefenden und weiterführenden Arbeit ermöglichen ein in hohem Maße schülerorientiertes Arbeiten. Daher wird der PC-Raum auch von anderen Fachbereichenfür fachspezifische Aufgaben genutzt. Neben der Anwendung von Lernprogrammen (Vokabeltrainer, Rechtschreibprogramme) kommt dem Internet als Rechercheinstrument eine immer stärkere Bedeutung zu. Im Mathematikunterricht wird der PC häufig zur dynamischen Darstellung von Tafelbildern (Geometrie) eingesetzt.


7.5 Pädagogische Schwerpunkte
Wenn im Fachunterricht Internetrecherchen durchgeführt werden, steht nie nur die Information im Vordergrund, sondern immer auch die kritische Auseinandersetzung mit der Quelle. Den Schülern wird verdeutlicht, dass Informationen nicht allein deshalb wahr sind, weil sie im Internet stehen, sondern in jedem Fall kritisch hinterfragt werden müssen.
Das Internet bietet neue, interaktive Kommunikationsmöglichkeiten. Damit verbunden sind auch neue Gefahren. Diese zu verdeutlichen z. B. in Chatrooms, Webcam, veröffentlichten Bildern, persönlichen Informationen, Umgang mit dem Handy/Smartphone etc., ist eine zentrale Aufgabe bei der Vermittlung von Medienkompetenz.
Projekte einzelner Klassen oder Gruppen unserer Schule werden bereits auf der Schulhomepage veröffentlicht. Im Fach Kunst werden die Programme „gimp“ und „Paint.net“ genutzt. Das Augenmerk liegt hierbei nicht nur auf der Bedienung der Programme, sondern besonders auch auf der kritischen Auseinandersetzung (z. B. Starfotos, Werbung, Mobbing).
Des Weiteren wurde eine Technik-AG installiert, in der die Schüler die Veranstaltungstechnik übernehmen und auch das Schulleben dokumentieren und z.B. filmisch aufbereiten.
Da der sichere Umgang mit dem PC mittlerweile in fast allen Berufsfeldern Grundvoraussetzung ist, führen wir in der 9. Jahrgangsstufe im Rahmen des WPF II-Unterrichts ein intensives PC-Training der wichtigsten Office-Anwendungen verpflichtend für alle Schüler durch. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf den Fertigkeiten im Umgang mit Programmen (Libre-Office, Internet-Explorer, HTML-Programmierung).
Diese Fertigkeiten erleichtern den Übergang zum Beruf, sind aber auch für Schüler wichtig, die eine weiterführende Schule besuchen wollen.