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FÖRDERKONZEPT
 

3 Förderkonzept

Der Kerngedanke unseres Förderkonzeptes ist die individuelle Förderung von Schülern. Es gliedert sich in die folgenden Bereiche:
1. Fachförderung
2. Förderplan für das Fach Deutsch
3. Förderung der Lernkompetenz
4. Förderung der Sozialkompetenz
5. Begabtenförderung
6. Geschlechterspezifische Förderung


3.1 Fachförderung
Die Fachförderung umfasst sowohl die Förderung innerhalb des Unterrichts als auch die Förderung in Arbeitsstunden für die Hauptfächer, in Lernzeiten und LRS-Kursen.
Die Ziele, die wir mit der Fachförderung verfolgen, lassen sich wie folgt beschreiben:

- fachbezogene Grundlagenförderung schwächerer Schüler
- Förderung der leistungsmäßig besseren Schüler
- Reduktion der Anzahl der nicht versetzten Schüler
- Intensivierung der Zusammenarbeit von Fachlehrkräften durch Teamteaching

Dabei haben wir auch die Kinder, die von der Hauptschule an die Realschule wechseln, im Blick und die Schüler, die sich auf die weitere Schullaufbahn in der gymnasialen Oberstufe vorbereiten möchten, beispielsweise durch eine Förderstunde Englisch in Klasse 10 für das Cambridge-Zertifikat.

In den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik haben wir über die Stundentafel hinausgehend in den Jahrgangsstufen 5 - 7 pro Klasse eine zusätzliche Arbeitsstunde eingerichtet, die im Team-Teaching, d.h. mit zweiLehrkräften pro Klasse, unterrichtet wird. Hier soll eine besonders intensive, individuelle Förderung der Schüler erfolgen.
Die einzelnen Fachschaften haben entsprechende Maßnahmen vereinbart, um der Heterogenität der Schülerschaft in den verschiedenen Lerngruppen gerecht zu werden. So haben sich die Fachschaften in Deutsch, Englisch und Mathematik auf die Anwendung bestimmter Methoden im Unterricht verständigt. Die Aufteilung der Schüler in die Arbeitsgruppen erfolgt nach festgelegten Kriterien. Die Lehrer treffen Absprachen zu den versetzungsgefährdeten Schülern.
Auch die übrigen Fächer haben sich auf bestimmte Vorgehensweisen und auf die Anwendung von Methoden geeinigt. Nähere Erläuterungen hierzu finden sich in demschulinternen Vereinbarungen zur Heterogenität.


3.2 Förderplan für das Fach Deutsch
Diagnostik LRS
Zu Beginn der Klasse 5 wird in allen Lerngruppen die „gutschrift-diagnose“ über das Institut für Legasthenikertherapie in Köln durchgeführt. Die Auswertung ermöglicht die Feststellung des individuellen Kompetenzniveaus auf der Basis der Fehlerdichte. Die Diagnose der Fehlerquellendichte in der Rechtschreibung stellt die Grundlage der individuellen Förderung dar.
Um die Ergebnisse auszuwerten und für die Förderung nutzbar zu machen, haben Fachkollegen an einer schulinternen Fortbildung bei Herrn Prass, Mitarbeiter des Instituts für Legasthenikertherapie (ILT), teilgenommen.

Förderung
Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)
Schüler mit der höchsten Fehlerquellendichte in allen Bereichen werden dem LRS-Unterricht zugeteilt. Der Unterricht wird von Frau Becker und Frau Winter, die hierzu eine Ausbildung absolviert haben, durchgeführt. Gearbeitet wird nach dem Material von Carola Reuter-Liehr: Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung/ Band 4, Bochum: Verlag Dr. Dieter Winkler, 2006. Der Unterricht findet während der allgemeinen Unterrichtszeit statt.
Arbeitsstunden
Die Arbeitsstunden in den Jahrgängen 5 bis 8 sind als Training der Basiskompetenzen der Rechtschreibung und Grammatik gedacht. Dafür wird die Klasse in zwei Gruppen geteilt. Die Aufteilung erfolgt nach vereinbartenKriterien. Gearbeitet wird mit den Fördermaterialien Deutsch: Tests, Kopiervorlagen, Lösungsblätter, Rechtschreibung, Grammatik, Lesen und Schreiben aus dem Verlag Cornelsen. Diese umfassen zwei Ordner, einen für die Jahrgänge 5/6 und einen für die Jahrgänge 7/8.

Hieraus ergeben sich für die Jahrgänge folgende Schwerpunkte:
Jahrgang Schwerpunkt
Klasse 5: Rechtschreibung und Lesen
Klasse 6: Grammatik und Schreiben
Klasse 7: Rechtschreibung und Lesen
Klasse 8: Grammatik und Schreiben

Am Schuljahresanfang führen die Lehrer mit den Schülern einen Test zum entsprechenden Schwerpunkt durch. Anhand der ermittelten Fehlerzahl wird ein individueller Förderplan erstellt. Der Förderplan umfasst 3 Kompetenzstufen. Jeder Kompetenzstufe ist Lern- und Arbeitsmaterial zugeordnet. Dieses befindet sich in Freiarbeitsordnern, denen die Schüler das Material entnehmen. Die Kompetenzzuwächse werden regelmäßig, u.a. mit Übungsdiktaten, überprüft und die Förderpläne angepasst. In den Arbeitsstunden findet auch das Vertiefen von im Fachunterricht eingeübten Lernstrategien (Nachschlagen, Wörter in ihre Bauteile zerlegen, Artikelprobe und Pluralprobe usw.) statt.


Deutsch in allen Fächern
Im Anschluss an eine schulinterne Lehrerfortbildung für das ganze Kollegium am 05.10.2010 bei Frau Dr. Benholz von der Universität Duisburg-Essen wurden Vereinbarungen für den Unterricht in allen Fächern getroffen:

- Die Rechtschreibung muss beachtet und von den Lehrern kontrolliert werden.
- Fehlerhafte Texte müssen von den Schülern überarbeitet und verbessert werden.
- Veröffentlichte Texte sollen fehlerfrei sein.
- Fachliche Redewendungen und Satzbaumuster werden erläutert und geübt.
- Nach einem ersten Abfassen eines Textes ist eine Überarbeitung anzusetzen.
- Es werden in jedem Unterricht Anlässe zum Schreiben geschaffen.
- Für das Abschreiben von der Tafel oder einer Folie wird genügend Zeit gegeben.

Alle Lehrer helfen den Schülern mit Methoden der Texterschließung beim Textverstehen, z.B. unbekannte Begriffe erklären, Satzstrukturen erläutern, umformulieren, Markierungen und Überschriften benutzen, das Vorwissen aktivieren, Verständnisfragen stellen, wiederholt (vor-) lesen, zusammenfassen.


3.3 Förderung der Lernkompetenz
Unterrichtsentwicklung umfasst neben dem Erwerb von Fachinhalten und Fachwissen auch den Erwerb von Lern- und Arbeitstechniken. Wir streben eine systematische Qualifizierung der Schüler zum eigenverantwortlichen Lernen und Arbeiten an.
Die Kernziele einer solchen Unterrichtsentwicklung sind:

- die Festigung elementarer Arbeitstechniken
- die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit
- die Förderung der Teamfähigkeit im Klassenraum

Sie folgen der Absicht einer Intensivierung und Erweiterung des fachlichen Lernens. Um dies gewährleisten zu können, wurde das Kollegium im Rahmen einer zweijährigen schulinternen Lehrerfortbildung, die mehrere Module umfasste, geschult, sodass es mit den Unterrichts- und Trainingsmethoden vertraut ist.
Die Durchführung des Methoden-, Kommunikations- und Teamtrainings in der Klasse 5 und 6 sowie das darauf aufbauende eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen im Sinne einer Methodenpflege, fördert die Lernkompetenz der Schüler. Das beginnt beim exemplarischen Üben und Klären elementarer Lern- und Arbeitstechniken und reicht über das Training grundlegender Kommunikationstechniken hin zu Kooperationsweisen des eigenverantwortlichen Lernens und Arbeitens im Unterricht.

In der Klasse 5 beginnen wir mit den unten dargestellten Bausteinen, die in Klasse 6 vertieft und erweitert werden. Die Bausteine werden über das ganze Schuljahr verteilt an Schwerpunkttagen eingeführt. Jeder Tag endet mit einer Präsentation. Die Verantwortung für die Durchführung dieser Schwerpunkttage liegt bei den Klassenlehrern. Diese sind verantwortlich für Absprachen in den Teams sowie für die Methodenpflege, d.h. die Wiederholung der Methoden und deren Anwendung im Fachunterricht.

In den Klassen 7 bis 10 findet in den Fächern eine intensive Methodenpflege und -erweiterung statt, die in den schulinternen Lehrplänen verbindlich festgelegt sind und den Kernkompetenzen und Bildungsstandards entsprechen.

Im Rahmen der Berufswahlvorbereitung wird in Klasse 9 und 10 ein Methodentag zum Kommunikationstraining durchgeführt, das sowohl teambildende als auch methodische Schwerpunkte umfasst.

Hieraus ergibt sich folgendes Planungsraster:




 
  1.Hbj 1.Hbj 1. Hbj 2.Hbj 2.Hbj
Klasse 5 Einführungswoche Heftgestaltung Gruppenarbeit Lesetechniken Nachschlagen I
Klasse 6   Heftgestaltung (Doppelstunde) Gruppenarbeit "Schulhof" Lesetechnik "Märchen" Nachschlagen II
Klasse 7          
Klasse 8   Fachliche Methodenpflege und –erweiterung in den Klassen 7 bis 10      
Klasse 9       Kommunikationstraining  
Klasse 10          



 

3.4 Förderung der Sozialkompetenz

3.4.1 Sozialtraining in den Klassen

Ziel der Sozialtrainingsals sozialpädagogische Maßnahme ist es, Verhaltensweisen zu erlernen und einzuüben, die es ermöglichen, soziale Kontakte erfolgreich und zufriedenstellendzu gestalten.

Durch das Erkennen, Benennen, Ausdrücken und Regulieren von Emotionen, das Entwickeln von Problemlösestrategien und das Einschätzen von Alltagssituationen sollen folgende Punkte bearbeitet werden:

- Individuelle Persönlichkeitsentwicklung (Wer bin ich?)
- Stärkung psychosozialer Kompetenz (Verantwortungsbewußtsein, Kritik- und Entscheidungsfähigkeit, Selbstregulation, Toleranz, Akzeptanz etc.)
- Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen (Wer bin ich in der Gruppe?)
- Umgang mit Stress und negativen Emotionen (u.a. Streitkultur)
- Kommunikation
- Kooperation
- Teamfähigkeit
- Kreativität

Im Rahmen der Schulsozialarbeit an der Max-Planck-Realschulefinden folgende Angebote im Sozialen Lernen statt:

Klasse 5/6: Gruppenfindung, Klärung und Einübung von Regeln und Vereinbarungen, Übungen zu Kooperation und Kommunikation
Klasse 7: Berufszielfindung, Erkennen von Kompetenzen, Wünschen und Zielen (noch in Planung!!)
ab Klasse 9: Selbstbehauptungstraining für Mädchen Konflikttraining für Jungen
Klasse 5-10: Themenbezogene und klassenspezifische Angebote in Absprache mit Klassenleitung


3.4.2 Streitschlichterausbildung
Wir haben uns die Entwicklung einer neuen „Konfliktkultur“ zu einer zentralen Aufgabe gemacht. Konflikte selbst lösen zu können ist Teil der von den Schülern zu erwerbenden Selbst- und Sozialkompetenz. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Welche Methoden und Verfahren gibt es, um mit Konflikten gewaltpräventiv und vermittelnd umzugehen?“ Das Hinzuziehen eines unabhängigen Dritten (Mediator) spielt dabei eine zentrale Rolle.
Die Streitschlichterausbildung dient der Schaffung eines zuverlässigen Stammes von älteren Schülern, die Streitigkeiten ohne Lehrereingriff schlichten sollen. Dies baut Hemmschwellen für Jüngere ab und stärkt gleichzeitig das Selbstbewusstsein der in der Schlichtung tätigen älteren Schüler.
Im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft werden die Schüler im Laufe der Klasse 8 zu Streitschlichtern ausgebildet. In der Regel leiten zwei Kollegen die Streitschlichtergruppe. Die Schüler lernen, was der Prozess des Mediationsverfahrens bewirken kann, wie er sich konkret vollzieht und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Hierbei ist der Grundgedanke der Mediation: Nicht die Konflikte sind das eigentliche Problem, sondern die Art und Weise, wie mit ihnen umgegangen wird.
Ihre Aufgabe als Streitschlichter üben die Schüler dann in der Jahrgangsstufe 9 aus. Darüber hinaus können sie natürlich auch in Jahrgangsstufe 10 als Streitschlichter arbeiten.


3.4.3 Sporthelferausbildung
Seit dem Schuljahr 2010/11 werden an der Max-Planck-Realschule Schüler von einer Lehrkraft zu Sporthelfern ausgebildet. Im Rahmen dieser Ausbildung werden sportinteressierte Schüler dazu befähigt, Sportangebote für sich und andere zu organisieren und auch durchzuführen. Das primäre Aufgabenfeld unserer Sporthelfer liegt in der Gestaltung und Durchführung des Sportangebots in der Mittagspause für die Schüler der Stufen 5 und 6.


3.4.4 Pausenhelfer
Das Projekt „Pausenhelfer“ richtet sich an Schüler der 8. Klassen. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit mit dem Ziel, die Mittagspausen für alle Schüler der Max-Planck-Realschule interessanter und schülergerechter zu gestalten.
Mit diesem Projekt soll das Selbstbewusstsein, die Eigenverantwortlichkeit und die Sozialkompetenz der Schüler gestärkt werden.
Während ihrer Tätigkeit als Pausenhelfer werden sie speziell in Ausbildungsmodulen zu den Themen Erste Hilfe, Kommunikation und Konfliktlösung geschult.
Am Ende der Klasse 8 erhalten alle Pausenhelfer ein Zertifikat, aus dem hervorgeht, dass sie die Ausbildungsmodule erfolgreich absolviert und sich das gesamte Schuljahr ehrenamtlich als Pausenhelfer engagiert haben.


3.4.5 KVB-Fahrzeugbegleiter
In Zusammenarbeit mit der KVB werden seit mehreren Jahren Schüler unserer Schule zu Fahrzeugbegleitern ausgebildet. Ihre Aufgabe besteht darin, ihre altersgleichen Mitschüler zu einem angemessenen Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln anzuhalten. Neben dem praktischen Nutzen für die KVB, wie dem Rückgang von Beschädigungen, profitieren vor allem die Schüler von den sozialen Kompetenzen, die sie während der intensiven Ausbildung erwerben.


3.4.6 Schülerpaten
Um den Schülernder Jahrgangsstufe 5 den Übergang in die Realschule zu erleichtern, stehen jeder Klasse 5 drei bis vier Paten zur Seite.
Sie haben die Aufgabe, als Ansprechpartner und Bezugsperson für die Klasse da zu sein. Die Paten setzen sich aus Schülernder Jahrgangsstufe 10zusammen und begleiten ihre Patenklasse bis zu ihrem Schulabschluss.
Die Schüler melden sich freiwillig für das Amt. Nach einem Auswahlgespräch bestimmt die Lehrkraft die Paten. Anschließend werden sie in einer vierstündigen Ausbildung zu Paten qualifiziert.

Ziele der Qualifizierung:
- Orientierung zu Aufgaben und Rolle für die künftigen Paten: Erwartungen und Aufträge hören, Informationen bekommen, sich eigene Vorstellungen verdeutlichen, sich für die Übernahme der Rolle entscheiden.
- Kennenlernen: Sich zeigen, gesehen werden, Kontakt aufnehmen, Wer sind die anderen Paten? Wer und wie ist die Lehrkraft in der Rolle als Anleiter?
- Arbeitsbündnis: Was ist der Rahmen unserer Zusammenarbeit? Was ist mein Beitrag dazu? Auf welche Unterstützung kann ich zählen?


3.5 Begabtenförderung – Fremdsprachenzertifikate
DELF: Französisches Sprachdiplom für Schüler
Seit dem Schuljahr 2006/2007 bietet die Max-Planck-Realschule den Schülernmit dem Schwerpunktfach Französisch die Möglichkeit, an der Prüfung für das „Diplôme d´Etudes Langue Francaise“, dem sogenannten DELF, teilzunehmen. Dieses Diplom wurde 1985 vom französischen Außenministerium ins Leben gerufen und kann auf sechs Niveaustufen abgelegt werden.
Die Max-Planck-Realschule ermöglicht die Teilnahme an den ersten vier Niveaustufen, A1.1, A1, A2 und B1, bei der eine schriftliche und eine mündliche Prüfung absolviert werden muss. Hierbei werden die Fertigkeiten und Kenntnisse in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben überprüft.
Das DELF-Diplom ist lebenslang gültig und erleichtert bzw. ermöglicht die Aufnahme an einer französischen Universität. Es verschafft zudem erhebliche Vorteile bei Bewerbungen auf dem Arbeitsmarkt. Darüber hinaus wird diese Prüfung inzwischen weltweit in 160 Ländern abgelegt und genießt ein entsprechendes Renommé. Die Anmeldezahlen in NRW steigen jährlich, insbesondere an Gymnasien und Realschulen.

Cambridge
Seit 2005 haben die Schüler die Möglichkeit, die Cambridge-Prüfung abzulegen. Sie überprüft die Kompetenzen in der englischen Sprache und ermöglicht es den Schülern, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Sprechen, Schreiben, Lesen und Hören anhand einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung zu dokumentieren.
Von sechs Kompetenzstufen des europäischen Referenzrahmens bieten wir den Erwerb des Zertifikats auf den ersten drei A1, A2, B1, an. Es hat lebenslange Gültigkeit und kann als Zusatzqualifikation bei Bewerbungen für Ausbildungsplätze, Arbeitsstellen oder ausländische Universitäten vorgelegt werden.


3.6 Geschlechterspezifische Förderung
Geschlechterspezifische Förderung (Gender Mainstreaming) verfolgt das Ziel, den Blick für die Geschlechtergerechtigkeit in der Schule zu schärfen. Diese Betrachtung soll in allen Entscheidungen berücksichtigt werden, damit Chancengleichheit und Gerechtigkeit umgesetzt werden können.
Jungen und Mädchen sollen in ihrer Unterschiedlichkeit wahrgenommen werden, damit ihre Potenziale genutzt werden und einengenden Geschlechtsrollenzuschreibungen entgegengewirkt wird.

So setzt sich die Schülervertretung aus Jungen und Mädchen zusammen. In den Klassen besteht das Klassensprecherteam zumeist aus einem Jungen und einem Mädchen.

Innerhalb des Unterrichts finden die folgenden Gesichtspunkte Berücksichtigung:
- Berücksichtigung der Interessen von Mädchen und Jungen im Sportunterricht, u.a. bei der Themenwahl
- Angebote im AG –Bereich, wie „Starke Jungs“(Jungen) oder Basteln (Mädchen)
- Mädchen- und Jungentraining unter Anleitung der Schulsozialarbeiterin
- Angemessene Berücksichtigung der Interessen von Mädchen und Jungen in naturwissenschaftlichen Fächern, u.a. auch bei der Zusammensetzung von Experimentiergruppen